{"id":443,"date":"2021-03-15T17:58:07","date_gmt":"2021-03-15T16:58:07","guid":{"rendered":"https:\/\/kpi-consult-staudinger.com\/?p=443"},"modified":"2021-12-01T13:29:16","modified_gmt":"2021-12-01T12:29:16","slug":"potenziale-im-dienstleistersetup","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kpi-consult-staudinger.com\/de\/2021\/03\/15\/potenziale-im-dienstleistersetup\/","title":{"rendered":"Potenziale im Dienstleistersetup"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;440&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][vc_column_text]Ein Evergreen des Marketing Managements erzeugt durch die aktuelle Krise mehr Handlungsbedarf denn je: den effektivsten und zugleich effizientesten Dienstleisterpool aufzustellen, unabh\u00e4ngig davon, wie viele Dienstleister dieser umfasst.<\/p>\n<p>Wirkt die Krise f\u00fcr diverse Unternehmen und Industrien gesamtheitlich wie ein Brandbeschleuniger, so ist es bei diesem Thema besonders der Fall. Denn ausgerechnet dort, wo zu Beginn eines Jahrzehnts mit weiterem, massivem Digitalisierungsschub bereits ohnehin ein extremer Wandel stattfindet, verst\u00e4rken die Effekte der Krise die Dringlichkeit, vor allem eines zu schaffen \u2013 Kunden so zu erreichen, zu behandeln und zu begeistern, wie sie es im Jahr 2020 erwarten.<\/p>\n<p>Der Handlungsbedarf erstreckt sich dabei \u00fcber gleich mehrere Ebenen von der inhaltlichen, \u00fcber die organisatorische, die prozessuale bis hin zur wirtschaftlichen Ebene.<\/p>\n<p>Eine grundlegende und h\u00e4ufig \u00fcbersehene Aufgabe besteht zun\u00e4chst darin, den Zielfokus der einzelnen Dienstleister zu \u00fcberpr\u00fcfen. Dabei gilt es, das subjektive IST-Verst\u00e4ndnis seitens dieser mit der tats\u00e4chlichen Vision des beauftragenden Unternehmens abzugleichen, dabei Unsch\u00e4rfen aufzudecken und letztlich den Justierungsbedarf zu bestimmen. In zahlreichen F\u00e4llen stellt sich an dieser Stelle bereits heraus, dass eine gemeinsame Definitionsgrundlage schlichtweg nicht existiert und eine wirklich zielorientierte Zusammenarbeit entsprechend unm\u00f6glich ist. Grund daf\u00fcr ist unter anderem ein strukturelles Problem der Branche: Die Entwicklung des \u00fcblichen Marktgeschehens weist zunehmend in Richtung zeitlich limitierter und unverbindlicher Gesch\u00e4ftsbeziehungen zwischen ausschreibenden Unternehmen und sich bewerbenden Dienstleistern. Insofern ist es nur logisch, wenngleich auch kontraproduktiv, dass Unternehmen ihre Agenturen nur zu einem relativ geringen Grad inhaltlich einbinden. Zu gro\u00df ist die Sorge, bei einem solch dynamischen Marktgeschehen Kollateralsch\u00e4den zu erleiden. Trotz der Ambivalenz muss letzten Endes klar sein \u2013 nur wer konsequent und bewusst alle relevanten Stakeholder innerhalb seines Setups auf die gesetzte Unternehmensvision und daran gekn\u00fcpften Ziele einstimmt, kann erwarten, dass seine Dienstleister optimal daran mitarbeiten.<\/p>\n<p>Neben dem Abgleich des Zielfokus sollten die Ma\u00dfnahmen der verschiedenen Dienstleister einmal grundlegend gegen\u00fcbergestellt werden, um inhaltliche \u00dcberschneidungsfelder aufzudecken und m\u00f6gliche Inkonsistenzen zu identifizieren. Trotz der jahrelangen Konzentration der Marketingindustrie auf integrierte Kommunikation sind hier nach wie vor weitl\u00e4ufig Defizite vorhanden. Die Gegen\u00fcberstellung muss so tief ins Detail gehen, dass die eigentliche Funktion einer jeden Ma\u00dfnahme sichtbar wird. Erst an diesem Punkt kann sodann eine klare Rollenzuweisung und -trennung vorgenommen werden. Motiv aller Bem\u00fchungen ist dabei nicht etwa Kosmetik, sondern die Maximierung der Effektivit\u00e4t einer jeden Ma\u00dfnahme.<\/p>\n<p>Hat man die inhaltliche Ebene durchdrungen, muss der organisatorische Aufbau entsprechend analysiert werden. Nicht ohne Grund setzt sich derzeit das Prinzip der agilen Arbeitsweise auch jenseits des Softwarekontextes sukzessive durch: Zum einen f\u00fchrt es zu einer R\u00fcckbesinnung auf eine an sich sehr triviale Einsicht, dass schlanke, interdisziplin\u00e4re und m\u00f6glichst selbstbestimmte Teams die besten Resultate liefern, zum anderen leitet es den Organisationsdiskurs wieder auf eine ausschlie\u00dflich inhaltlich getriebene Ebene zur\u00fcck. Diese Entwicklung war mit Blick auf die gelebte Praxis im Principal-Agent-Verh\u00e4ltnis der vergangenen Jahre \u00fcberf\u00e4llig. Endlich wird sich konzentriert auf zu erledigende Aufgaben, stets vor dem Hintergrund klar definierter Ziele. Nicht auf m\u00f6gliches Misstrauen aufgrund wirtschaftlicher Eigeninteressen auf Dienstleisterseite. Denn hierin liegen f\u00fcr beide Seiten letztlich gro\u00dfe Chancen.<\/p>\n<p>Sind Inhalt und Organisation erst einmal eindeutig strukturiert, k\u00f6nnen dann auch entlang der Aufgaben und T\u00e4tigkeiten m\u00f6gliche Redundanzen identifiziert werden und Synergien gebildet werden. Ein nachhaltiger Blick auf dieses Thema kann auch als Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahme gegen das h\u00e4ufig anhand neuer Buzzwords wachsende Personalangebot verstanden werden \u2013 eine kontinuierliche Reflexion \u00fcber alle wirklich anfallenden Aufgaben und wirklich ben\u00f6tigten Skills kann sich als enormer Hebel f\u00fcr Effizienzsteigerungen herausstellen.<\/p>\n<p>Ein ebenso starker Effizienzhebel findet sich beim weiteren Blick auf die Prozessebene. Oftmals potenzieren sich dort Schw\u00e4chen auf der angesprochenen organisatorischen Ebene, doch kommt es auch vor, dass selbst bei einer gut aufgestellten Organisation prozessuale Schw\u00e4chen auftreten. Diese zu erkennen, zu adressieren und mit Hilfe gezielter Ma\u00dfnahmen zu eliminieren, kann ungeahnte Potenziale heben. Vor allem im Kontext des bereits gegenw\u00e4rtigen Zwangs zum Real Time Marketing bedarf es eines strukturierten Monitorings von KPIs zur optimalen Prozessgestaltung. Denn, wie schon eingangs gesagt: Kunden m\u00fcssen heute so erreicht, behandelt und begeistert werden, wie sie es heute, in Zeiten immer reibungsloser funktionierender Customer Experiences ganz einfach gewohnt sind. Jede Abweichung davon ist in den Augen der kritischen Kunden heute keine Lappalie mehr, sondern eine regelrechte Entt\u00e4uschung \u2013 die sich kein Unternehmen in diesen Zeiten leisten kann.<\/p>\n<p>Zuletzt muss nat\u00fcrlich auch auf die Kostenstruktur ein Augenmerk gelegt werden. Die wesentlichen Kostentreiber aller bisher genannten Ebenen sollten festgehalten und dezidiert diskutiert werden sowie im Zuge eines Benchmarkings mit alternativen Ans\u00e4tzen verglichen werden. Nur so kann bei den k\u00fcnftig weiterhin extrem steigenden M\u00f6glichkeiten im Marketing ein bestm\u00f6glicher ROI erzielt werden.<\/p>\n<p><em><strong>Interesse bekommen? KPI Consult Staudinger bietet hierzu ein Angebotspaket an. Kontaktieren Sie uns gerne f\u00fcr n\u00e4here Informationen.<\/strong><\/em>[\/vc_column_text]<style>.ld_spacer_69e8eb5a78afb{height:60px;}<\/style>\n<div class=\"ld-empty-space ld_spacer_69e8eb5a78afb\"><span class=\"liquid_empty_space_inner\"><\/span><\/div>[\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Evergreen des Marketing Managements erzeugt durch die aktuelle Krise mehr Handlungsbedarf denn je: den effektivsten und zugleich effizientesten Dienstleisterpool aufzustellen, unabh\u00e4ngig davon, wie viele Dienstleister dieser umfasst.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[],"class_list":["post-443","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-organisationsberatung"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kpi-consult-staudinger.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/443","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kpi-consult-staudinger.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kpi-consult-staudinger.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kpi-consult-staudinger.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kpi-consult-staudinger.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=443"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/kpi-consult-staudinger.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/443\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":759,"href":"https:\/\/kpi-consult-staudinger.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/443\/revisions\/759"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kpi-consult-staudinger.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=443"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kpi-consult-staudinger.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=443"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kpi-consult-staudinger.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=443"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}